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HEIMATVEREIN ERKNER
HEIMATMUSEUM ERKNER
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HEIMATMUSEUM ERKNER
Museumshof am Sonnenluch
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Dauerausstellung

Räume des Kolonistenhauses

Raum 1: Wohnraum einer Kolonistenwohnung

Dieser Raum vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Siedlerfamilien der Region. Er gehört zu einer Kolonistenwohnung und bildete mit Stube und dahinterliegender Kammer den Wohnbereich einer Familie. Letztere wurde als Schlaf- oder Abstellraum genutzt.

Zwei „archäologische Fenster“ an Wand und Decke zeigen hinter Glas das aus Lehm und Rohr gebildete Baumaterial, mit dem die Zwischenräume des Fachwerks gefüllt wurden.

Über den Wohnungszugang war außerdem die „Schwarze Küche“ des Hauses erreichbar – eine einfache Gemeinschaftsküche, die von zwei Familien genutzt wurde und die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen anschaulich widerspiegelt.
Der Raum ist bewusst nicht als vollständig eingerichtetes historisches Wohnzimmer rekonstruiert. Stattdessen werden hier verschiedene Museumsobjekte präsentiert, die Einblicke in Alltag, Handwerk und Lebenswelt vergangener Generationen geben.
Zugleich erinnert der Raum an die in Erkner aufgewachsene Schriftstellerin Helga M. Novak, deren Leben und literarisches Schaffen hier gewürdigt werden. Darüber hinaus nutzt die Stadt den historischen Raum heute auch als besonderes Trauzimmer – ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise zusammenkommen.

Raum 2: Die Schwarze Küche

Dem früheren Grundriss der Siedlerhäuser nach führte der Hauseingang direkt in die sogenannte „schwarze Küche“. Sie war der Mittelpunkt des Lebens einer Familie zu dieser Zeit. Ursprünglich hatte sie keine Fenster. In unserem Museum wurde dies baulich im Vorfeld der Gestaltung verändert. Man hat die Wand zur nebenliegenden Kammer entfernt und so mehr Platz und Licht erhalten.

Im Mittelpunkt der Küche steht der gemauerte Herd mit offener Feuerstelle. Die darüber aufgehängte Esse diente als Rauchabzug und wurde auch zum Räuchern von Fleisch oder Fisch verwendet. Die Räucherbalken sind heute noch zu sehen und an der Schwarzfärbung als solche zu erkennen. Daraus resultiert der Name „schwarze Küche“.

In der Küche ist ein Küchenbuffett ausgestellt, dass aus dem Hause Gerhart Hauptmanns auf Hiddensee stammen soll. Es bildet sozusagen ein Bindeglied zwischen Erkner und dem wohl bekanntesten Sohn unserer Stadt.
Zahlreiche Behälter zur dauerhaften Aufbewahrung und Konservierung von Lebensmitteln aus Zeiten ohne Kühlschrank sowie diverse Küchengeräte wie Backformen, Kaffemühlen und Bügeleisen vervollständigen den Eindruck vom damaligen Alltag einer Siedlerfamilie.

Museum - Dauerausstellung - Raum 3
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Raum 3: [Anfänge]

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Raum 4: [Kolonisten]

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Museum - Dauerausstellung - Raum 4
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Raum 5: Die gute Stube

Aus der Hinterlassenschaft des Heinrich Catholy (1829-1894) stammt das kleine, aber feine Wohnzimmer. Er war über viele Jahre Erbschulze und ab 1874 der erste gewählte Gemeindevorsteher von Erkner und hat sich in seiner Amtszeit mit seinem Wirken zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bewohner verdient gemacht.

Die Einrichtung zeigt den gediegenen Wohlstand in dieser Zeit. Geschirr mit Goldverzierungen, kaum abgenutzte Samtsitzmöbel und der Schreibsekretär des Herrn Catholy im Original bilden den Mittelpunkt dieses Ausstellungsraums.

Raum 6: [1914-1945]

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Museum - Dauerausstellung - Raum 7
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Raum 7: [19145-1990]

Aus der Hinterlassenschaft des Heinrich Catholy (1829-1894) stammt das kleine, aber feine Wohnzimmer. Er war über viele Jahre Erbschulze und ab 1874 der erste gewählte Gemeindevorsteher von Erkner und hat sich in seiner Amtszeit mit seinem Wirken zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bewohner verdient gemacht.

Die Einrichtung zeigt den gediegenen Wohlstand in dieser Zeit. Geschirr mit Goldverzierungen, kaum abgenutzte Samtsitzmöbel und der Schreibsekretär des Herrn Catholy im Original bilden den Mittelpunkt dieses Ausstellungsraums.

Raum 8: [DDR-Küche]

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Nebengebäude
Ehemaliger Kuhstall – Nutzung und Ausstellung

Dieser Raum des Heimatmuseum Erkner war ursprünglich der Kuhstall des Kolonistenhofes. Noch heute lässt sich seine frühere Nutzung gut erkennen: Entlang der gesamten Raumlänge ist der alte Futtertrog erhalten, der jedoch teilweise abgedeckt wurde. Auf der breiteren Seite standen einst die Kühe, die von der Gangseite aus versorgt wurden.

Der frühere Fütterungsgang, auf dem die Bauern das Futter zu den Tieren brachten, ist heute leicht erhöht und dient als Ausstellungsfläche. Auf dieser Fläche werden verschiedenste historische Haushaltsgegenstände präsentiert, die Einblicke in den Alltag früherer Generationen geben. Dazu gehören beispielsweise alte Waschgeräte und Waschbretter, emaillierte Kochtöpfe, Kaffeemühlen, Bügeleisen, Waagen oder Vorratsgefäße aus Keramik und Glas.

An den Wänden des Raumes sind historische und aktuelle Fotografien und Bilder ausgestellt. Sie zeigen Aktuelles aus den Erlebnissen und Veranstaltungen des Heimatvereins und ergänzen die ausgestellten Gegenstände um bildliche Eindrücke vergangener Zeiten.

Die ehemalige Milchkammer des Stalles, in der früher Milch gelagert und weiterverarbeitet wurde, wird heute als kleine Küche genutzt.

Der ehemalige Kuhstall hat damit eine neue Funktion erhalten: Heute dient er im Museum als Veranstaltungsraum für Versammlungen, Vorträge und Feiern des Vereins. So verbindet er auf anschauliche Weise die landwirtschaftliche Vergangenheit des Hofes mit der heutigen Nutzung als lebendiger Ort der Begegnung und Vermittlung von Geschichte.

Ehemaliger Pferdestall – Nutzung

Der ehemalige Pferdestall links neben dem Eingang zum Museumshof wird heute von der Kreativgruppe des Heimatvereins für ihre Arbeiten genutzt.

Ehemalige Scheune – Nutzung und Ausstellung

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